Im Detail: COPD – Ursachen, Symptome und Therapie, mit Expertentipps, die Ihren Alltag erleichtern

Heimtückisch - aber nicht übermächtig

Unser Fokus bei dieser Erkrankung

Obwohl die chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD) als vierthäufigste Todesursache weltweit gilt, ist das öffentliche Bewusstsein für diese Atemwegserkrankung überraschend gering1. Höchstwahrscheinlich leiden viele Menschen unter COPD – ohne, davon zu wissen bzw. ohne eindeutig gestellte Diagnose.Eines unserer Ziele ist demnach, die Wichtigkeit einer effektiven Behandlung in den Vordergrund zu stellen – um so letztlich die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.

In Deutschland sind schätzungsweise 10 bis 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von COPD betroffen.2 Die häufigsten Ursachen dafür sind Rauchen und berufsbedingte Schadstoffbelastungen der Lunge.3

Obwohl COPD nicht heilbar ist, existieren zahlreiche Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern.

Unser Anspruch ist es, diese Behandlungsmöglichkeiten kontinuierlich zu verbessern – in kleinen, manchmal auch größeren Schritten. Dies kann bereits in einer minimalen Verbesserung bei der Medikation liegen.

Teva forscht beharrlich daran, hier tatsächliche Durchbrüche zu erreichen – wir wissen aber, dass bereits selbst scheinbar unscheinbare praktische Erleichterungen im Alltag Betroffener einen hohen Stellenwert haben.

 

1 Diaz-Guzman E and Mannino DM. Clin Chest Med 2014; 35: 7-16.

2 www.versorgungsleitlinien.de/themen/copd/pdf/nvl-copd-lang-1.9.pdf, Abrufdatum: 17.01.2014.

3 www.who.int/respiratory/copd/causes/en/index.html, Abrufdatum: 17.01.2014.

 

Was ist COPD?

Eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege

Die Lungenkrankheit COPD (chronisch obstruktive Bronchitis, Englisch: chronic obstructive pulmonary disease) ist eine entzündliche Erkrankung, bei der die Atemwege dauerhaft verengt sind. Oftmals wird dies von einem Lungenemphysem (zerstörte oder überdehnte Lungenbläschen) begleitet. Charakteristisch für diese Atemwegserkrankung ist der schleichende und fortschreitende Verlauf1, wodurch die Krankheit oftmals lange unentdeckt bleibt.




Einführung: Was ist COPD?

COPD - Die Experteninterviews

Prof. Dr. med. Felix Herth – Chefarzt der Abteilung Innere Medizin-Pneumologie an der Thorax-Klinik Heidelberg – beantwortet die häufigsten Fragen zu Asthma.

Die COPD-Erkrankung im Detail

Wie entsteht diese Atemwegserkrankung? Welche Symptome treten dabei auf? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen auf einen Blick.

Die Behandlung und Therapie von COPD

Was können Sie als Betroffener tun?
Eine COPD wird häufig erst sehr spät erkannt und ist nicht heilbar. Eine effektive Behandlung kann aber die Symptome lindern und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.

Bekannte Risikofaktoren sind natürlich zu vermeiden – hauptsächlich das Rauchen. Eine individuelle medikamentöse Behandlung durch den Arzt ist ebenfalls wichtig und sollte sich an den sogenannten GOLD-Stadien orientieren.1 Dabei werden die Arzneimittel meist inhalativ eingenommen. Bei akuten Symptomen bewirken Bedarfssprays eine rasche Erweiterung der Atemwege.

Ist die Lungenfunktion stark vermindert, und/oder treten häufig Symptome auf, ist eine dauerhafte Inhalationstherapie mit langwirksamen Bronchodilatatoren notwendig, um die Bronchien zu erweitern und die Atmung zu erleichtern. Erreicht die Lungenfunktion nur noch die Hälfte des normalen Wertes und treten häufig Exazerbationen (akute Verschlechterungsschübe) auf, können zusätzlich zu den Bronchodilatatoren auch inhalative Glukokortikoide Anwendung finden (meist als Kombinationspräparate) die eine antientzündliche Wirkung aufweisen.1

Was ist das Besondere an der Inhalationstherapie?
Neben der individuellen Medikation ist auch die richtige Inhalationstechnik entscheidend: Der Therapieerfolg hängt stark von der Wirkstoffmenge ab, die in die Atemwege gelangt. Lassen Sie deshalb Ihre Inhalationstechnik regelmäßig von Ihrem Arzt überprüfen.

Darüber hinaus können körperliche Bewegung und spezielle Atemübungen dabei helfen, das Fortschreiten Ihrer COPD aufzuhalten.

Weitere Informationen

Die Ursachen von COPD

Die Hauptursache für eine COPD-Erkrankung ist das Rauchen1: Es sorgt für eine ständige Reizung der Atemwege und kann zu Entzündungen führen. Mit der Anzahl der sogenannten Packungsjahre steigt das Risiko einer COPD (Packungsjahr = Konsum von einer Schachtel Zigaretten täglich über den Zeitraum eines Jahres). Auch Passivrauchen kann eine COPD hervorrufen. Nach Schätzungen der Europäischen Lungenfachgesellschaft sterben in Deutschland jedes Jahr rund 4.000 Nichtraucher an den Folgen des Passivrauchens, davon 900 Patienten an einer COPD. Kinder, die Tabakrauch ausgesetzt sind, leiden häufiger unter Atemwegsinfektionen und weisen ein erhöhtes Risiko auf, an Asthma zu erkranken2.

Die Symptome von COPD

Die Hauptsymptome der COPD sind Atemnot, chronischer Husten und Auswurf. Die Beeinträchtigung der Lungenfunktion wird anhand der sogenannten GOLD-Stadien beurteilt. GOLD steht für "Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease" und unterscheidet lungenfunktionell vier Stadien 1,2:

Stadium 1
Die chronischen Symptome wie Husten, Auswurf und Atemnot sind oft nur wenig ausgeprägt. Die Lungenfunktion weicht nicht mehr als 20 Prozent vom Normwert ab.

Stadium 2
Die Symptome sind oft schon merklich ausgeprägt. Die Lungenfunktion weicht um 20 bis 50 Prozent vom normalen Wert ab. Die Betroffenen sind sich jedoch meist noch keiner Krankheit bewusst.

Stadium 3
Die Symptome sind oft schon stark ausgeprägt. Rückgang der Lungenfunktion um 50 bis zu 70 Prozent vom Normwert. Die Betroffenen leiden bereits bei leichter Anstrengung – etwa Treppensteigen – unter schwerer Atemnot, Husten und Auswurf.

Stadium 4
Die Lungenfunktion weicht über 70 Prozent vom Normwert ab. Die Betroffenen sind chronisch mit Sauerstoff unterversorgt und leiden auch im Ruhezustand unter massiver Atemnot. Die körperliche Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität sind massiv eingeschränkt.

Allerdings gehen die individuell empfundene Symptomatik und die Lungenfunktionseinschränkung nicht immer einher. Für die Entscheidung über die Therapie werden daher die Symptome sowie vorangegangene akute Verschlechterungsschübe (sog. Exacerbationen) einbezogen.

1 www.versorgungsleitlinien.de/themen/copd/pdf/nvl-copd-lang-1.9.pdf, Abrufdatum: 17.01.2014.

2 Global Strategy for Diagnosis, Management, and Prevention of COPD – 2016, verfügbar unter: goldcopd.org/global-strategy-diagnosis-management-prevention-copd-2016/ Abrufdatum: 8.9.2016

COPD und Sport

Patienten mit COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) leiden vor allem unter einer stark eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit. Eine frühzeitige Bewegungstherapie hilft dabei, körperlich fit zu bleiben.

„Regelmäßige Bewegung ist gesund und wirkt sich insbesondere positiv bei Atemwegserkrankungen aus. Bei Teva haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Asthma-Patienten und Betroffene der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ganzheitlich zu therapieren, Sport kann dabei durchaus eine große Rolle spielen“, sagt Dr. Markus Leyck Dieken, General Manager Teva Deutschland.

2016 ist der Arzneimittelhersteller Co-Sponsor der Berliner Wasserbetriebe Team-Staffel, Deutschlands größtem Staffellauf. Zentrale Werte des Unternehmens −Teamgeist und Gesundheitsförderung − stehen bei der Veranstaltung im Mittelpunkt.

Das Therapiegebiet Atemwegserkrankungen hat bei Teva einen hohen Stellenwert. Patienten mit Asthma bronchiale, aber vor allem solche mit COPD benötigen eine ganz spezielle Sport- und Bewegungstherapie. Die Aufklärung der Patienten über die positive Auswirkung körperlichen Trainings sollte eine zentrale Rolle spielen.

Patienten mit COPD müssen sorgsam auf mögliche Bewegungstherapien eingestellt werden. Es sollte eine Behandlung gefunden werden, die sich ihrer Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit anpasst und die sie nicht überfordert, sondern ermutigt weiterzumachen.

COPD und Sport − was sind die Besonderheiten?

Prinzipiell ist körperliches Training für jeden Patienten mit einer chronischen Lungenerkrankung sinnvoll. Vor Beginn ist jedoch eine ärztliche Untersuchung erforderlich, die die Belastbarkeit der Lunge misst. Die maximale Luftmenge, die in einer Sekunde ausgeblasen werden kann, ist ein Maß für die Schwere des Atmungsproblems. Aufgrund einer Anzahl Lungenmessungen, darunter dem Ein-Sekunden-Wert, kann der Arzt über Bewegungsmöglichkeiten und deren Intensität beraten.

Neben der körperlichen Aktivität kommt es bei der Behandlung von COPD vor allem auf den Inhalator an. Teva orientiert sich daher bei der Entwicklung seiner Inhalationssysteme am Bedürfnis des Patienten. Mit intuitiv handzuhabenden Inhalationssystemen, die nach einfachem Prinzip öffnen, inhalieren, schließen funktionieren und somit Fehler in der Anwendung verzeihen, will Teva die Therapietreue und den Erfolg der Behandlung verbessern.

Wir empfehlen Ihnen folgende Downloads

Ausgewählte und hilfreiche Broschüren rund ums Thema COPD stehen hier für Sie in Form von kostenfreien Downloads bereit. Empfohlen für: Patienten, Angehörige oder auch generell Interessierte.

Ergänzendes Material

Sie suchen weitere Informationen rund ums Thema Asthma? Die nachfolgenden Seiten auf „Aktiv durch Atmen“ möchten wir Ihnen empfehlen.

 

Echtes Asthma ist hartnäckig
– wir auch

Jetzt lesen

 

Mukoviszidose:
Lebensqualität als Ziel

Jetzt lesen

 

Prävention & Inhalation
– Tipps für den Alltag

Jetzt lesen

 

Für Fachkreise 
Medizinisches Fachportal
Teva Impulse

Website besuchen

Seite teilen