Im Detail: Asthma bronchiale – Ursachen, Symptome und Therapie, mit Expertentipps, die Ihren Alltag erleichtern

Echtes Asthma ist hartnäckig - wir auch

Asthma bronchiale

Unser Fokus bei dieser Erkrankung

Asthma ist ein chronisches Leiden, das Menschen meist ein Leben lang begleitet. Wir bei Teva arbeiten unnachgiebig daran, die beschwerlichen Symptome dieser Atemwegserkrankung weitest möglich abzuschwächen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Unser Ziel: Ihnen einen Alltag zu erlauben, bei dem die Erkrankung nur noch eine Nebenrolle spielt.

Weltweit leiden rund 300 Millionen Menschen an Asthma, allein in Deutschland sind ungefähr 10 Prozent der Kinder und 5 Prozent aller Erwachsenen betroffen.

Auch bei optimaler Behandlung bleiben schwere Exazerbationen (akute Krankheitsschübe) oftmals nicht aus. Schätzungsweise leiden 5 bis 15 Prozent aller Asthmatiker unter solch schweren Symptomen – dies Tag für Tag und trotz Einnahme von Medikamenten.

Wir suchen Wege, die Betroffenen dabei helfen, ihren Alltag zu leben. Und zwar zu Hause oder bei der Arbeit – und nicht im Krankenhaus. Deshalb forschen wir unermüdlich und bringen innovative Medikamente und Inhalatoren zur Marktreife – damit Asthmatiker wieder auf- und durchatmen können. 1-3

1 Zeiger R, Schatz M, Li Q, et al. High blood eosinophil count is a risk factor for future asthma exacerbations in adult persistent asthma. J Allergy Clin Immunol Pract. 2014;2(6):741-750.e4.

2 Pocket Guide for Asthma Management and Prevention.

3  Global Initiative for Asthma (GINA) 2015. URL: www.ginasthma.org. Zuletzt abgerufen: 09, 2016. National Asthma Education and Prevention Program (NAEPP). Expert Panel Report

Was ist Asthma?

Eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege

Asthma bronchiale ist eine anhaltende Entzündung der Atemwege: Diese reagieren überempfindlich auf an sich harmlose Reize (wie: Staub, Pollen, Rauch oder kalte Luft). Die Bronchialschleimhaut schwillt an und bewirkt eine vermehrte Schleimbildung. Weil die Atemwegsmuskulatur verkrampft, kommt es zu einer weiteren Verengung der Bronchien, was oft zu akuter Atemnot führt.

Einführung: Was ist Asthma?

Asthma - Die Experteninterviews

Prof. Dr. med. Felix Herth – Chefarzt der Abteilung Innere Medizin-Pneumologie an der Thorax-Klinik Heidelberg – beantwortet die häufigsten Fragen zu Asthma.

Die Asthmaerkrankung im Detail

Wie entsteht diese Atemwegserkrankung? Welche Symptome treten dabei auf? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen auf einen Blick.

Die Behandlung und Therapie von Asthma bronchiale

Asthma ist mit Medikamenten gut behandelbar. Eine vollständige Heilung jedoch ist nicht möglich. Ziel der Asthmatherapie ist die bestmögliche Kontrolle des Asthmas.1

Neben Medikamenten helfen Ihnen körperliche Bewegung und Atemübungen. Sind Allergene bekannt, können Sie als Betroffener das Risiko für Anfälle verringern, indem Sie diese Auslöser meiden. Sollten Sie rauchen, ist eine Tabakentwöhnung sehr wichtig.

Stufen der Asthmatherapie
Die Therapie orientiert sich an den Therapiestufen der "Nationalen Versorgungsleitlinie Asthma"1, bzw. der internationalen "GINA"-Leitlinie2.

Eine schnelle Verbesserung bei akuten Symptomen wird zumeist durch Inhalation von Medikamenten zur raschen Atemwegserweiterung (sogenannte Bedarfssprays) erreicht.Basis der Asthmatherapie ist aber die entzündungshemmende Dauertherapie. Wenn Ihre Symptome häufiger als zweimal die Woche auftreten, ist das Asthma durch eine reine Bedarfstherapie nicht ausreichend kontrolliert und eine regelmäßige Dauertherapie sollte durchgeführt werden.

Lässt sich alleine dadurch keine Asthmakontrolle erreichen wird die Therapie schrittweise erweitert – durch ergänzende, langwirksame atemwegserweiternde Medikamente, eine Dosiserhöhung der inhalierten Glukokortikoide oder andere ergänzende Medikamente und Therapiemaßnahmen.

Als Patient werden Sie darin eingewiesen. Die richtige Anwendung sollte auch regelmäßig überprüft werden.

1 www.versorgungsleitlinien.de/themen/asthma/pdf/nvl-asthma-2.aufl.-lang-5.pdf Abrufdatum: 29.07.2014.

2 Global Initiative for Asthma (GINA) 2016. URL: www.ginasthma.org. Zuletzt abgerufen: 09/2016.

Die Ursachen von Asthma bronchiale

Bei den Ursachen wird zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma unterschieden. Bis zu 80 Prozent aller Asthmaerkrankungen haben eine allergische Ursache.1

Allergisches Asthma
Allergene können z. B . Pflanzenpollen, Hausstaubmilbenkot, Tierhaare oder Schimmelpilzsporen sein.

Normalerweise schützt Sie das Immunsystem vor Fremdkörpern. Bei Allergien richtet sich dieses jedoch gegen eigentlich harmlose Fremdkörper. Mögliche Folgen sind Entzündungsreaktionen, eine vermehrte Produktion von Schleim, eine Verengung der Atemwege und damit Atemnot.

Allergisches Asthma tritt häufig schon im Kindes- oder Jugendalter auf und hat eine genetische Komponente: Kinder allergischer Eltern haben ein erhöhtes Risiko zu erkranken.

Nicht-allergisches Asthma
Diese Asthmaform tritt häufig erstmals nach einer viralen Infektion der Atemwege auf. Auch hierbei kommt es zu Entzündungsprozessen in den Atemwegen und zu einer Überempfindlichkeit der Bronchien - es folgt eine Verkrampfung der Bronchien mit Verschleimung, Husten und Atemnot.

Die Symptome von Asthma bronchiale

Ein Asthmaanfall tritt akut auf oder macht sich mit zunehmender Atemnot und Husten bemerkbar. Die Anfälle können schnell abklingen, aber auch Stunden andauern. Zwischen den Anfällen sind einige Patienten völlig frei von Anzeichen.

Typische Symptome

  • Anfälle von Atemnot
  • Husten mit Schleim
  • Pfeifendes, zischendes Geräusch beim Atmen (sogenanntes Giemen)

Warnzeichen

  • Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Schmerzen in der Brust
  • Puls und Atemfrequenz deutlich erhöht

Wichtig
Eine ernstzunehmende Komplikation ist der Stunden oder sogar Tage andauernde status asthmaticus, bei dem sich die Atemmuskulatur erschöpft.

Anzeichen

  • Kalter Schweiß
  • Herzrasen
  • Blaurote Färbung der Lippen/des Nagelbetts durch starken Sauerstoffmangel

Tritt dieser Fall ein, muss unverzüglich ein Arzt hinzugezogen werden.

EXPERTENINTERVIEW MIT PROF. HERTH:
Was sind typische Asthmasyntome?

Wir empfehlen Ihnen folgende Downloads

Ausgewählte und hilfreiche Broschüren rund ums Thema Asthma stehen hier für Sie in Form von kostenfreien Downloads bereit. Empfohlen für: Patienten, Angehörige oder auch generell Interessierte.

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